Google: Gemini-Prompting und Migration

Diese Seite behandelt zunächst nur Textgenerierung. Text-to-Image und Text-to-Video haben andere Regeln und sind nicht Gegenstand dieser Anleitung.

Alle deutschen Prompttexte sind eigene illustrative Beispiele, aus den genannten Quellen abgeleitet: keine Herstellerzitate, keine Garantie für bestimmte Ergebnisse. Platzhalter wie [Text] stehen für tatsächlich bereitgestellte Inhalte.

Generelle Anweisungen für den Anbieter

Geltungsbereich: die Gemini-Flash-Reihe für Textausgabe, nicht alle Google-Modelle. Der ergänzend abgerufene Modellkatalog und Zielguide dokumentieren Gemini 3.8 Flash als aktuelles Ziel; der direkte dokumentierte Flash-Vorgänger ist Gemini 3.7 Flash, nicht 3.5 Flash. Pro, Flash-Lite, Live sowie Bild- und Videomodelle sind andere Reihen. [3][4][5]

Textzusammenfassung

Do – konkreter Prompt

Fasse [Text] für die Geschäftsleitung in fünf Stichpunkten zusammen.
Beschränke dich auf Entscheidungen, Risiken und Termine; keine neuen Fakten.

Don’t – weniger verlässlicher Prompt

Mach eine gute Zusammenfassung.
Text: [Text]

Erklärung

Ziel, Umfang und Inhaltsgrenze sind prüfbar; die schwächere Bitte lässt Auswahl und Länge offen. [1]

Dokumentenvergleich

Do – konkreter Prompt

KONTEXT: Vertrag A: [A]
Vertrag B: [B]. Auf Grundlage der vorstehenden Dokumente:
Vergleiche Preis, Frist und Haftung in einer Tabelle mit Textbelegen. Fehlende Angaben: „nicht genannt“.

Don’t – weniger verlässlicher Prompt

Welcher Vertrag ist besser?
Vertrag A: [A]
Vertrag B: [B]

Erklärung

Benannte Kriterien und Textbelege machen den Vergleich nachvollziehbar; „besser“ lässt den Bewertungsmaßstab offen. [1] [2]

Aufzählungen im Prompt

Do – konkreter Prompt

Aufgaben:
1. Extrahiere Termine.
2. Ordne sie chronologisch.
3. Markiere Widersprüche.
Ausgabe: Tabelle; danach höchstens zwei Sätze zu offenen Fragen.
Text: [Text]

Don’t – weniger verlässlicher Prompt

Prüfe die Fristen und alles andere; antworte nur in einem Satz.
Vertrag A: [A]
Vertrag B: [B]

Erklärung

Die nummerierten Teilaufgaben geben Struktur und Abschlusskriterien vor; „alles andere“ mit Ein-Satz-Limit erzeugt unklaren Umfang. [1]

Positiv-Beispiele im Prompt

Do – konkreter Prompt

Beispiele:
Eingabe: Lieferung am 12. Mai.
Ausgabe: Lieferdatum: 12. Mai
Eingabe: Termin folgt.
Ausgabe: Lieferdatum: nicht genannt
Aufgabe: Extrahiere nur das Lieferdatum im gezeigten Format.
Text: [Text]

Don’t – weniger verlässlicher Prompt

Beispiele:
Eingabe: Lieferung am 12. Mai. Ausgabe: Lieferdatum: 12. Mai
Eingabe: Termin folgt. Ausgabe: Morgen, das passt bestimmt.
Bearbeite im selben Stil:
Text: [Text]

Erklärung

Das Zielmuster behandelt belegte und fehlende Angaben konsistent; das schwache Muster wechselt das Format und erfindet einen Termin. [1]

Negativ-Beispiele im Prompt

Do – konkreter Prompt

Unerwünscht: „Der Kunde kündigt sicher.“
Fehler: Der Text nennt nur eine Möglichkeit.
Gewünschte Alternative: „Der Kunde erwägt eine Kündigung.“
Text: Der Kunde erwägt eine Kündigung; entschieden ist noch nichts.
Fasse den Text sachlich mit gleicher Zurückhaltung zusammen.

Don’t – weniger verlässlicher Prompt

Beispielantwort: Der Kunde kündigt sicher.
Fasse den Text ebenso zusammen:
Text: Der Kunde erwägt eine Kündigung; entschieden ist noch nichts.

Erklärung

Das Do kennzeichnet das unerwünschte Muster und stellt ihm eine konkrete Alternative gegenüber; das Don’t bietet den Fehler unmarkiert als Vorbild an. Der Nutzen solcher eigenen Kontrastfälle ist nicht universell belegt. Eigene Kontrastanwendung, keine belegte Regel, dass negative Beispiele immer helfen. [1]

Iterative Prüfung

Do – konkreter Prompt

Vergleiche die beiden Zusammenfassungen mit dem Bericht.
Bericht: Lieferung am 12. Mai; Preis offen.
Antwort A: Lieferung am 12. Mai; Preis nicht genannt.
Antwort B: Lieferung am 12. Mai; Preis 100 Euro.
Ausgabe: Tabelle mit Antwort, belegten Angaben und unbelegten Angaben.

Don’t – weniger verlässlicher Prompt

Welche Antwort klingt besser?
Bericht: Lieferung am 12. Mai; Preis offen.
Antwort A: Lieferung am 12. Mai; Preis nicht genannt.
Antwort B: Lieferung am 12. Mai; Preis 100 Euro.

Erklärung

Der Vergleich gegen den Bericht prüft Belegtreue statt nur Sprachwirkung; die Preisangabe der Antwort B ist nicht belegt. Mehr Beispiele oder mehr Wörter automatisch mit höherer Qualität gleichsetzen. [1]

Aktuelles Modell

Gemini 3.8 Flash

3.8 Flash ist als GA-Modell dokumentiert. Der Zielguide nennt kleinere Reasoning-Schritte, iterative Toolnutzung und Verifikation bei komplexen Aufgaben; dadurch kann der Tokenverbrauch steigen. Die folgenden Textmuster nutzen allgemeine Promptstrategie und ausdrücklich familienweite 3.x-Empfehlungen, nicht erfundene 3.8-Spezialregeln. [6][1][2]

Textzusammenfassung

Do – konkreter Prompt

KONTEXT: [Bericht].
Auf Grundlage der vorstehenden Informationen:
Fasse Entscheidungen, Risiken und Termine in fünf Stichpunkten zusammen. Nur belegte Aussagen.

Don’t – weniger verlässlicher Prompt

Mach eine gute Zusammenfassung.
Text: [Text]

Erklärung

Ziel, Umfang und Inhaltsgrenze sind prüfbar; die schwächere Bitte lässt Auswahl und Länge offen. Eine lange künstliche Denkschrittkette vorgeben, obwohl Aufgabe, Kriterien und Kontext ausreichen. [2] [1] [2]

Dokumentenvergleich

Do – konkreter Prompt

KONTEXT: A: [A]
B: [B]. Auf Grundlage der Dokumente:
Vergleiche Preis, Frist und Haftung mit Textbelegen. Danach höchstens zwei Sätze zur wichtigsten Abweichung.

Don’t – weniger verlässlicher Prompt

Welcher Vertrag ist besser?
Vertrag A: [A]
Vertrag B: [B]

Erklärung

Benannte Kriterien und Textbelege machen den Vergleich nachvollziehbar; „besser“ lässt den Bewertungsmaßstab offen. Den Versionswechsel als Garantie für korrekte Quellenangaben behandeln oder die konkrete Frage im langen Kontext vergraben. [1] [2]

Aufzählungen im Prompt

Do – konkreter Prompt

Auftrag:
1. Fristen extrahieren.
2. Unterschiede belegen.
3. Offene Angaben markieren. Keine weiteren Themen; liefere die vollständige Tabelle.
Vertrag A: [A]
Vertrag B: [B]

Don’t – weniger verlässlicher Prompt

Prüfe die Fristen und alles andere; antworte nur in einem Satz.
Vertrag A: [A]
Vertrag B: [B]

Erklärung

Die nummerierten Teilaufgaben geben Struktur und Abschlusskriterien vor; „alles andere“ mit Ein-Satz-Limit erzeugt unklaren Umfang. Unbegrenzte zusätzliche Verifikation verlangen und gleichzeitig minimalen Verbrauch garantieren wollen. [1] [6]

Positiv-Beispiele im Prompt

Do – konkreter Prompt

Gewünschtes Muster: „Frist: 30 Tage; Beleg: § 4“.
Randfall: „Frist: nicht genannt“.
Wähle nach dem Dokumentinhalt.
Vertrag A: [A]
Vertrag B: [B]
Aufgabe: Extrahiere die passenden Angaben aus der Eingabe im gewünschten Muster; übernimm keine Beispielwerte ohne Textbeleg.

Don’t – weniger verlässlicher Prompt

Beispiele:
Eingabe: Lieferung am 12. Mai. Ausgabe: Lieferdatum: 12. Mai
Eingabe: Termin folgt. Ausgabe: Morgen, das passt bestimmt.
Bearbeite im selben Stil:
Text: [Text]

Erklärung

Das Zielmuster behandelt belegte und fehlende Angaben konsistent; das schwache Muster wechselt das Format und erfindet einen Termin. Überzählige, widersprüchliche Muster oder ungewollte zusätzliche Spalten anbieten. [1]

Negativ-Beispiele im Prompt

Do – konkreter Prompt

Unerwünscht: „A ist besser.“ ohne Kriterien.
Gewünscht: „A ist günstiger: 100 statt 120 Euro; Belege: jeweiliger § 2.“
Vergleiche [A] und [B] ebenso nachvollziehbar.

Don’t – weniger verlässlicher Prompt

Antworte nach diesem Muster:
„A ist besser.“ ohne Kriterien
Eingabe: [derselbe Text oder dieselben Dokumente wie im Do-Prompt]

Erklärung

Das Do kennzeichnet das unerwünschte Muster und stellt ihm eine konkrete Alternative gegenüber; das Don’t bietet den Fehler unmarkiert als Vorbild an. Der Nutzen solcher eigenen Kontrastfälle ist nicht universell belegt. Die unerwünschte Antwort unmarkiert zeigen; ein eigener Kontrastfall ist keine offizielle 3.8-Optimierungsgarantie. [1]

API-Fakten zum Zielmodell, keine Promptanweisungen

  • Thinking-Level: API: 3.8 unterstützt low, medium und high; medium ist Standard. Für einfache Textentwürfe nennt der Guide low als latenzsensiblen Ausgangspunkt. [4][6] Zu beachten: minimal aus einem alten 3.5-Beispiel übernehmen; auf 3.8 führt es zum Fehler. [4][6]
  • Thinking-Steuerung: API: im Zielguide thinking_budget durch thinking_level ersetzen; echte Qualitäts-/Verbrauchsmessung getrennt vom Textformat durchführen. [6] Zu beachten: Mit Denke nur wenig im Prompt eine kompatible Thinking-Konfiguration ersetzen.
  • Sampling: API: der 3.8-Migrationsguide fordert das Entfernen von temperature, top_p und top_k aus der Generierungskonfiguration. [6] Zu beachten: Die alte allgemeine Idee „präzise Aufgabe = Temperatur 0“ ungeprüft auf 3.8 übertragen.
  • Textausgabe: API/Capability: die Modellkarte nennt Textausgabe; Bildgenerierung ist nicht unterstützt. [4] Zu beachten: Text-to-Image oder Text-to-Video als bloße Varianten dieser Textpromptmuster behandeln.

Vorgängermodell

Gemini 3.7 Flash

Die Modellübersicht nennt 3.7 Flash als vorherige Flash-Generation. [3] Die Modellkarte dokumentiert das Update im August 2026, gegenüber September 2026 bei 3.8. [4][5] Der neue Zielguide sagt ausdrücklich, dass 3.7 weiterhin vollständig unterstützt wird. [6]

Ein separater 3.7-Promptingguide wurde hier nicht ausgewertet. Die folgenden Beispiele sind bewusst allgemeine Gemini-/3.x-Ausgangsmuster für den direkten Vergleich, keine behaupteten 3.7-Sonderregeln. [1][2]

Textzusammenfassung

Do – konkreter Prompt

KONTEXT: [Text].
Auf Grundlage des Textes: Schreibe fünf Stichpunkte für die Geschäftsleitung, ohne neue Fakten.

Don’t – weniger verlässlicher Prompt

Mach eine gute Zusammenfassung.
Text: [Text]

Erklärung

Ziel, Umfang und Inhaltsgrenze sind prüfbar; die schwächere Bitte lässt Auswahl und Länge offen. Dasselbe Muster als 3.7-Baseline nutzen. Den Vorgänger mit einem längeren Prompt testen und einen Unterschied allein dem Modell zuschreiben. [1] [2]

Dokumentenvergleich

Do – konkreter Prompt

A: [A]
B: [B].
Vergleiche auf Grundlage dieser Dokumente Frist und Kosten; nenne die Textstelle pro Angabe.

Don’t – weniger verlässlicher Prompt

Welcher Vertrag ist besser?
Vertrag A: [A]
Vertrag B: [B]

Erklärung

Benannte Kriterien und Textbelege machen den Vergleich nachvollziehbar; „besser“ lässt den Bewertungsmaßstab offen. Eigenständige 3.7-Kontextregeln erfinden oder alte 2.5-Techniken als verpflichtend darstellen. [1] [2]

Aufzählungen im Prompt

Do – konkreter Prompt

1. Fristen finden.
2. Unterschiede markieren.
3. Unsicherheiten berichten.
Ausgabe: Tabelle plus zwei Sätze.
Vertrag A: [A]
Vertrag B: [B]

Don’t – weniger verlässlicher Prompt

Prüfe die Fristen und alles andere; antworte nur in einem Satz.
Vertrag A: [A]
Vertrag B: [B]

Erklärung

Die nummerierten Teilaufgaben geben Struktur und Abschlusskriterien vor; „alles andere“ mit Ein-Satz-Limit erzeugt unklaren Umfang. Unstrukturiert neue Teilaufgaben ergänzen und den Testumfang zwischen Versionen ändern. [1]

Positiv-Beispiele im Prompt

Do – konkreter Prompt

Beispiele:
Eingabe: Lieferung am 12. Mai.
Ausgabe: Lieferdatum: 12. Mai
Eingabe: Termin folgt.
Ausgabe: Lieferdatum: nicht genannt
Aufgabe: Extrahiere nur das Lieferdatum im gezeigten Format.
Text: [Text]

Don’t – weniger verlässlicher Prompt

Beispiele:
Eingabe: Lieferung am 12. Mai. Ausgabe: Lieferdatum: 12. Mai
Eingabe: Termin folgt. Ausgabe: Morgen, das passt bestimmt.
Bearbeite im selben Stil:
Text: [Text]

Erklärung

Das Zielmuster behandelt belegte und fehlende Angaben konsistent; das schwache Muster wechselt das Format und erfindet einen Termin. Musterformat oder Anzahl der Beispiele gleichzeitig mit der Modell-ID ändern. [1]

Negativ-Beispiele im Prompt

Do – konkreter Prompt

Unerwünscht: „Beide Fristen gleich“ ohne Prüfung.
Gewünscht: „A: 30 Tage
B: 60 Tage; Belege: § 4 / § 5“.
Vertrag A: [A]
Vertrag B: [B]
Bearbeite den Text nach dem gewünschten Muster; verwende nur belegte Angaben.

Don’t – weniger verlässlicher Prompt

Antworte nach diesem Muster:
„Beide Fristen gleich“ ohne Prüfung
Eingabe: [derselbe Text oder dieselben Dokumente wie im Do-Prompt]

Erklärung

Das Do kennzeichnet das unerwünschte Muster und stellt ihm eine konkrete Alternative gegenüber; das Don’t bietet den Fehler unmarkiert als Vorbild an. Der Nutzen solcher eigenen Kontrastfälle ist nicht universell belegt. Eigener Kontrastfall, für beide Versionen identisch. Einen Nutzen negativer Beispiele speziell für 3.7 behaupten; dafür fehlt hier offizielle Vergleichsevidenz. [1]

API-Fakten zum Vorgänger

  • Thinking-Level: API: auch 3.7 unterstützt laut Modellkarte low, medium und high, aber kein minimal. [5] Zu beachten: Den dokumentierten 3.5-Wechsel von Default high zu medium als neue 3.7→3.8-Änderung ausgeben. [2]
  • Fähigkeitsvergleich: API/Capability: beide Modellkarten nennen Textausgabe, Function Calling, Structured Outputs und dieselben angegebenen Tokenlimits. [4][5] Zu beachten: Identische aufgeführte Limits als Beweis identischer Qualität, Kosten oder Toolabläufe ansehen.
  • Vorgängerbetrieb: 3.7 weiterhin als Baseline oder passende Alternative für weniger aufwendige Workflows prüfen; der Zielguide nennt es vollständig unterstützt. [6] Zu beachten: Aus dem neuen Modellnamen eine Abschaltung oder einen erzwungenen Wechsel ableiten.

Migration vom Vorgängermodell zum aktuellen Modell

Gemini 3.7 Flash → Gemini 3.8 Flash: Modell- und Promptwechsel

Der aktuelle Zielguide liefert eine allgemeine 3.8-Migrationscheckliste und beschreibt Verhaltensänderungen, aber keinen vollständig getrennten 3.7→3.8-Prompt-Diff. Anforderungen aus dieser Checkliste sind nicht automatisch neue Unterschiede gegenüber 3.7; manches sind bereits Gemini-3-Baseline-Regeln. [6]

  • Modell-ID: API: gemini-3.7-flash → gemini-3.8-flash. [3][5][6] Zu beachten: 3.5→3.8 oder 3 Flash Preview→3.5 ist nicht der hier dokumentierte direkte Vorgängerwechsel.

  • Thinking-Abnahme: API: für 3.8 medium als Default erfassen; für einfache Textaufgaben low vergleichen, für schwierige Aufgaben high prüfen. [6] Zu beachten: Eine unbelegte Änderung des 3.7-Defaults behaupten; hier ist dessen Default nicht separat belegt.

  • Abnahme und Messung: Kosten und Latenz neben Format, Belegen und Vollständigkeit erfassen; auch lange Berichte, widersprüchliche Vertragsstellen, fehlende Fristen sowie positive und negative Beispielmuster testen. [1][6]

Modellbaseline

Do – konkreter Prompt

KONTEXT:
Bericht: [identischer Testbericht für beide Modelle]
Auf Grundlage des Berichts:
Fasse Entscheidungen, Risiken und Termine in fünf Stichpunkten zusammen.
Jeder Punkt enthält eine Kernaussage und einen Textbeleg; fehlende Angaben als „nicht genannt“.

Don’t – weniger verlässlicher Prompt

Fasse den Bericht ausführlich zusammen und erfinde passende Empfehlungen.
Bericht: [identischer Testbericht für beide Modelle]

Erklärung

Das Do benennt Aufgabe, Umfang und überprüfbare Ausgabe; das schwächere Gegenbeispiel lässt Kriterien offen oder fordert widersprüchliche beziehungsweise unbelegte Ergebnisse. 3.5→3.8 oder 3 Flash Preview→3.5 als direkten Vorgängerwechsel darstellen. [3] [5] [6]

Dokumentierte Verhaltensänderung

Do – konkreter Prompt

KONTEXT:
Vertrag A: [A]
Vertrag B: [B]
Auf Grundlage der Dokumente:
Vergleiche nur Preis und Frist.
Ausgabe: Tabelle mit Kriterium, A, B und Textbeleg; keine Zusatzanalysen.

Don’t – weniger verlässlicher Prompt

Vergleiche die Verträge und analysiere alle weiteren Geschäftschancen.
Vertrag A: [A]
Vertrag B: [B]

Erklärung

Das Do benennt Aufgabe, Umfang und überprüfbare Ausgabe; das schwächere Gegenbeispiel lässt Kriterien offen oder fordert widersprüchliche beziehungsweise unbelegte Ergebnisse. 3.8 kann bei komplexen Aufgaben durch kleinere Reasoning-Schritte und iterative Verifikation mehr Tokens verbrauchen. Umfang konkret halten und Verbrauch messen. Automatisch niedrigere Kosten oder weniger Tokens versprechen; weniger sichtbarer Text ist nicht weniger Reasoning. [6]

Promptvereinfachung

Do – konkreter Prompt

Vergleiche Frist und Haftung anhand der Dokumente; nenne Belege und Unsicherheit.
Vertrag A: [A]
Vertrag B: [B]

Don’t – weniger verlässlicher Prompt

Vergleiche die Verträge: Denke zuerst in zwanzig Schritten, prüfe jeden Schritt dreimal und liefere danach irgendeine Empfehlung.
Vertrag A: [A]
Vertrag B: [B]

Erklärung

Das Do benennt Aufgabe, Umfang und überprüfbare Ausgabe; das schwächere Gegenbeispiel lässt Kriterien offen oder fordert widersprüchliche beziehungsweise unbelegte Ergebnisse. Klare knappe 3.x-Anweisungen behalten; überlange alte Denkgerüste nur mit Gegenvergleich entfernen. Familienweite 3.x-Empfehlungen als erst mit 3.8 eingeführte neue Regel ausgeben. [1] [2]

Ausgabeprüfung

Do – konkreter Prompt

Prüfe die Antwort anhand des bereitgestellten Testsatzes.
Testsatz: [langer Bericht; Verträge mit widersprüchlichen Stellen; Vertrag ohne Frist]
Antwort: [zu prüfende Ausgabe]
Ausgabe: Tabelle mit Fall, Formatfehlern, unbelegten Angaben und fehlenden Ergebnissen.
Markiere Widersprüche und fehlende Fristen; erfinde keine Auflösung.

Don’t – weniger verlässlicher Prompt

Ist die Antwort überzeugend?
Testsatz: [langer Bericht; Verträge mit widersprüchlichen Stellen; Vertrag ohne Frist]
Antwort: [zu prüfende Ausgabe]

Erklärung

Das Do benennt Aufgabe, Umfang und überprüfbare Ausgabe; das schwächere Gegenbeispiel lässt Kriterien offen oder fordert widersprüchliche beziehungsweise unbelegte Ergebnisse. Ein einziges erfolgreiches Beispiel als belastbare Migrationsabnahme verwenden. [1] [6]

API- und SDK-Migration: eigener Arbeitsschritt

Die Checkliste des Zielguides behandelt auch Sampling, Gesprächsverlauf und Toolantworten. Das sind technische Integrationsregeln, keine Änderungen, die ein deutscher Textprompt allein umsetzt. [6]

  • API: Konfiguration: Die Zielcheckliste nennt: Sampling-Felder entfernen, thinking_level statt thinking_budget, kein candidate_count. Jeweils prüfen, ob der bisherige 3.7-Request die Anforderung schon erfüllt. [6] Zu beachten: Alle genannten Regeln als erstmals in 3.8 eingeführte Breaking Changes deklarieren.
  • API: Verlauf: Die Zielcheckliste fordert für mehrstufige Gespräche serverseitige previous_interaction_id und das Entfernen vorgefüllter Modellturns. Endpunkt-/Zustandsänderung gesondert planen. [6] Zu beachten: Den API-Transport und das Modell gleichzeitig unkontrolliert wechseln oder Merke dir den Verlauf als technische Umsetzung ansehen.
  • API: Function Calling: Die Zielcheckliste nennt multimodale Inhalte im Response-Payload und Inline-Anweisungen mit \n\n; für generateContent zusätzlich call_id und name in FunctionResponses prüfen. [6] Zu beachten: Antworten verschiedener Calls zusammenwerfen oder den Namen durch freien Prompttext ersetzen.
  • SDK und Thought Signatures: Der Zielguide verweist für SDK-Updates und Signaturerhalt auf die 3.5-Baseline-Checkliste; eigenen Host gegen diesen Vertrag prüfen. [6][2] Zu beachten: Die 3.5-Empfehlung minimal aus derselben alten Seite auf 3.8 übertragen; die neuere Zielkarte schließt es aus. [4]
  • Abgrenzung der Evidenz: SDK-/API-Umbauten separat testen. Eine vollständige paarbezogene Liste aller 3.7→3.8-Integrationsunterschiede ist im ausgewerteten Material nicht vorhanden. [5][6] Zu beachten: Eine allgemeine Zielcheckliste als vollständigen Versionsdiff oder als Beweis besserer Promptqualität ausgeben.

Quellen

  1. prompting-strategies
  2. whats-new-gemini-3.5
  3. models
  4. gemini-3.8-flash
  5. gemini-3.7-flash
  6. latest-model